Servette FCCF hat es geschafft! Die „Grenats“ wurden dank ihres Sieges gegen den FC Zürich im Playoff-Finale Schweizer Meister! Nach ihrem Sieg im Schweizer Pokal gelang ihnen damit das Double. Dieser Sonntag, der 26. Mai 2024, wird für immer in die Vereinsgeschichte eingehen!
Es gibt Sonntage, die in Vergessenheit geraten, und es gibt solche, die die Geschichte eines Vereins für immer prägen. Dieser Sonntag, der 26. Mai, ist ein Datum, das weder die Mitarbeiter noch die Spieler noch die Fans und Anhänger des Servette FCCF jemals vergessen werden. An diesem Sonntag wurden die „Servettians“ Schweizer Meister und krönten damit ihre außergewöhnliche Saison. Sie sicherten sich dort das historische Double aus Pokal- und Meisterschaftssieg. Ja, Servette FCCF ist derzeit der beste Verein der Schweiz, und die Mannschaft wird in der nächsten Saison in der Champions League spielen.
Dieser großartige Saisonabschluss unterstreicht die Arbeit, die die Verantwortlichen, die Mitarbeiter, das Trainerteam und die Spieler über die Jahre hinweg geleistet haben. Auch wenn der ultimative Erfolg nach wie vor darin besteht, Trophäen zu gewinnen, liegt der wahre Sieg vielleicht doch in dieser Weiterentwicklung und der Professionalisierung des Vereins. Der Servette FCCF möchte langfristig – und nicht nur für ein paar Spielzeiten – zu den Vorzeigevereinen des Landes gehören.
Um in dieser Saison diesen neuen Pokal in die Höhe zu stemmen, lieferten die Schützlinge von José Barcala eine Vorzeigeleistung ab. Von Beginn an nahmen die Genferinnen das Spiel in die Hand und sorgten schnell für Gefahr vor dem Zürcher Tor. Sandrine Mauron und Therese Simonsson standen allein vor der gegnerischen Torhüterin. Doch das war nur eine Vorstufe, denn eben diese Sandrine Mauron konnte nach einer präzisen Flanke von Joana Marchão zum Abschluss kommen. Die Schweizer Nationalspielerin erzielte prompt den Führungstreffer (23.). Die Servettistinnen hätten die Führung wenige Minuten später ausbauen können, doch ein Schuss aus nächster Nähe von Imane Saoud ging knapp über das Tor (45.). Anstatt dass es 2:0 für den SFCCF stand, nutzte Zürich die Nachspielzeit zum Ausgleich (45. + 3). So gingen die beiden Mannschaften mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.
Fassungslos verließen die Garnets frustriert den Platz. Mit welchem Gesicht würden sie wieder auf den Platz zurückkehren? Mit dem einer Mannschaft, die die Saison dominiert hatte? Oder mit dem einer Mannschaft, die an sich zweifelt? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn Cassandra Korhonen erzielte kurz darauf das 2:1! Nach einer Flanke von Thérèse Simonsson gelang es der Nummer 9 von Servette, den Ball zurückzugewinnen und ihrer Mannschaft die Führung zu verschaffen. Die Servetterinnen zogen sich daraufhin etwas zurück und konnten die Zürcherinnen vom Tor von Inês Pereira fernhalten. Der Druck war dennoch intensiv und die Emotionen kochten hoch.
Doch wie schon im Schweizer-Cup-Final war es Rimanté Jonušaite, die den Sieg sicherstellte. Die litauische Nationalspielerin, die gerade erst eingewechselt worden war, überlief nach einem Steilpass von Élodie Nakkach die gesamte Zürcher Abwehr. Und vor der gegnerischen Torhüterin zeigte sie keine Nervosität und erzielte das 3:1 (81.). Die Botschaft war klar: Nichts kann diese Mannschaft aufhalten, sie wollte den Sieg einfach zu sehr.
Vielen Dank an die Fans, die die Mannschaft die ganze Saison über begleitet haben. Herzlichen Glückwunsch an die Spieler, den Stab und die Trainer. Dieser Sieg gehört einer Familie, einem Volk, einer Stadt und einem Kanton. Und damit war die Geschichte noch nicht zu Ende.
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