DINAMO-BSUPC – SERVETTE FCCF 0:3 (0:0)

DINAMO-BSUPC – SERVETTE FCCF 0:3 (0:0)

Die Grenats starten stilvoll in ihre Europapokal-Saison.

Die Servettiennes wussten nicht so recht, was sie erwarten würde, als sie gegen den amtierenden Meister von Weißrussland antraten. Auf welche Art von Gegner würden sie treffen? Was waren die Stärken und Schwächen ihrer Gegner? Und wie stand es um die Vorbereitung und die Integration der Neuzugänge bei den Spielerinnen von Cristian Toro?

Diese Fragen wurden im Laufe des Spiels recht schnell beantwortet. Ja, die „Grenats“ waren ihren Gegnern überlegen und hatten das Zeug dazu, weiterzukommen. Allerdings ließ der Durchbruch eine Weile auf sich warten. Obwohl Servette das Spiel durchweg dominierte, ein Elfmeterruf für Garance Nein nicht berücksichtigt wurde und mehrere hervorragende Chancen herausgespielt wurden, stand es zur Halbzeit weiterhin 0:0. Die Statistiken zur Halbzeit sprachen dennoch eine deutliche Sprache: 9 Torschüsse für Servette gegenüber 0 für die Weißrussen, bei einem Ballbesitzverhältnis von 67 % zu 33 %.

Die Genferinnen verfolgten die richtige Strategie: Es gab keinen Grund zur Panik, sondern sie mussten weiterhin Druck auf ihre Gegnerinnen ausüben. Schließlich fielen die Tore in schneller Folge: Garance Nein erzielte in der 53. Minute den Führungstreffer – ihr erstes Profitor –, bevor zwei Neuzugänge den Vorsprung ausbauten: Laura Strik erhöhte in der 57. Minute auf 0:2, gefolgt von Paola Hernandez, die in der 60. Minute das 0:3 erzielte.

Drei Tore innerhalb von sieben Minuten entschieden die Partie und sicherten Servette den Einzug ins Finale.

Der letzte Schritt dieser Reise in Kasachstan findet am kommenden Freitag, dem 7. August, gegen entweder Breidablik oder Aktobe statt; die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Sollten die Servettiennes das Finale gewinnen, bestreiten sie ein Play-off über zwei Spiele um einen Platz in der Gruppenphase der prestigeträchtigen UEFA Women’s Champions League.

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