CRISTIAN TORO: „ICH FREUE MICH AUF DIESE NEUE HERAUSFORDERUNG“

CRISTIAN TORO: „ICH FREUE MICH AUF DIESE NEUE HERAUSFORDERUNG“

Cristian Toro, der neue Cheftrainer des Servette FCCF, gab der offiziellen Website des Vereins ein kurzes Interview.

Cristian, hallo! Kannst du dich und deinen Werdegang kurz vorstellen?
Mein Name ist Cristian Toro, ich besitze sowohl die argentinische als auch die spanische Staatsangehörigkeit. Ich habe in Argentinien mit dem Fußballspielen begonnen, wo ich in der 3. und 2. Liga gespielt habe, bevor ich meine Trainerkarriere in Spanien startete. Mittlerweile bin ich seit fast 14 Jahren als Trainer in der spanischen Spitzenliga tätig und habe über 400 Spiele bei Valencia CF Femenino und Sevilla FC Femenino geleitet.

Wie siehst du diese erste Erfahrung außerhalb Spaniens?
Es ist auf jeden Fall eine neue Herausforderung für mich! Zum einen, weil es eine andere Liga ist, und zum anderen, weil es eine neue Kultur ist. Auf persönlicher Ebene ist es eine Herausforderung, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und meiner Karriere internationale Erfahrung hinzuzufügen. Es ist also sowohl eine berufliche als auch eine persönliche Herausforderung, auf die ich mich wirklich freue – und ich habe mir zum Ziel gesetzt, dabei jeden möglichen Titel zu gewinnen!

In Valencia hast du mit Malena Ortiz Cruz zusammengearbeitet. Hat sie dir vor deiner Ankunft etwas über Genf erzählt?
Ja! Malena hat viel über Genf und den Verein erzählt. Sie sagte, es sei eine wunderschöne Stadt mit einer hervorragenden Lebensqualität, und der Verein sei wie eine Familie – die Leute stünden sich nahe und seien sehr herzlich.

Helfen dir solche Anhaltspunkte?
Auf jeden Fall. Marta [Peiró, Sportdirektorin] hat mir viel über das Projekt des Vereins und seine Wachstumsvision erzählt, was für meine Entscheidung sehr wichtig war. Und die Tatsache, dass es hier spanische Spielerinnen und eine Vielzahl verschiedener Kulturen gibt, ist für mich definitiv ein Anhaltspunkt. Ich hoffe, mich so schnell wie möglich einzuleben, indem ich beispielsweise meine Kommunikation und meine Sprachkenntnisse verbessere. Deshalb plane ich, so bald wie möglich zurückzukehren, um dies in die Praxis umzusetzen.

Wie lautet Ihre Trainerphilosophie?
Meine Philosophie? Ich liebe es, wenn meine Mannschaft angreift und stets versucht, nach vorne zu kommen – sei es durch vertikales Spiel, ballbesitzorientierten Spielaufbau, Konter oder hohes Pressing. All das muss zudem an die Eigenschaften der Spieler, die Liga und die Art des Spiels angepasst werden. Ich möchte, dass wir nicht vorhersehbar sind und nicht als Mannschaft abgestempelt werden, die nur einen Spielstil vertritt. Stattdessen möchte ich, dass wir in der Lage sind, verschiedene Spielsituationen zu meistern und zu bewältigen.

Was sind deine ersten Eindrücke von der Stadt, dem Verein und den Menschen dort?
Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, dort zu sein, und fand die Stadt sehr schön. Kulturell unterscheidet sie sich ziemlich von dem, was ich aus Spanien gewohnt bin. Es gibt viele Parks und jede Menge Berge. Die Menschen hier sind sehr freundlich, sehr herzlich und haben mir viel positive Energie gegeben. Ich freue mich schon sehr darauf, dieses neue Kapitel zu erleben und mich noch besser auf die lokale Kultur und den Verein einzustimmen!

Und zum Schluss: Hast du noch eine Botschaft an die Fans?
Für mich ist es das Wichtigste, dass meine Mannschaft die Werte der Menschen verkörpert, die den Verein unterstützen. Ich hoffe, dass sich alle mit unserer Mannschaft und den Werten, die wir auf dem Platz zeigen, verbunden fühlen – und dass wir sie mit unserem Spielstil und unserer Mentalität begeistern und für uns gewinnen können.

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