SERVETTE FCCF – GC FRAUENFUSSBALL 2:3 (2:3)

SERVETTE FCCF – GC FRAUENFUSSBALL 2:3 (2:3)

Dem Servette FCCF fehlte an diesem Sonntagnachmittag die Energie, um GC in Schach zu halten. Die Servettiennes sehen nun, wie YB mit nur noch einem Punkt Rückstand näher rückt. Ein Sieg in Basel am kommenden Sonntag ist unerlässlich, um unter den Top 2 zu bleiben. Sie haben weiterhin die Chance, die reguläre Saison zu gewinnen.

Nach der Enttäuschung über das Ausscheiden im Halbfinale des Schweizer Cups am Mittwoch wurde ein entschlossener und auf Revanche ausgerichteter Servette FCCF erwartet. Die Genferinnen zeigten sich in den ersten Minuten gut organisiert und legten ein hohes Tempo vor, während GC hauptsächlich auf Konter spielte. Das erste Tor fiel schnell nach einer schönen Kombination im Strafraum. Es war Paloma Lazaro, die den Ball in den oberen Winkel schoss (5. Minute).

Leider verloren die Spieler von José Barcala nach diesem vielversprechenden Start ihre Konzentration, sodass die Zürcher bereits drei Minuten später den Ausgleich erzielen konnten (Potier, 8. Minute).

In der 36. Minute gingen die Genferinnen erneut in Führung, wieder einmal durch Paloma Lazaro. Die Spanierin verwandelte eine Flanke von Cassandra Korhonen per Kopf und löste damit Jubel unter den 1.364 Zuschauern im Stade des Trois-Chêne aus. Diesmal hoffte man, dass Servette die gleichen Fehler wie zu Beginn des Spiels nicht wiederholen würde. Leider gelang es ihnen erneut nicht, GC in Schach zu halten, das seine Intensität gesteigert hatte.

Nur vier Minuten später gelang Mikulica der Ausgleich, und kurz darauf brachte Egli die Gäste mit einem atemberaubenden Freistoß in Führung (43. Minute). Ihr Schuss war großartig und flog mit einer schönen Bogenlampe an Mickaëla Bottega vorbei in die obere Ecke.

Zur Halbzeit lag Servette FCCF mit einem Tor zurück, war aber fest entschlossen, das Blatt zu wenden. Paula Serrano und Therese Simonsson wurden eingewechselt, um mehr Offensivoptionen zu schaffen. Trotz mehrerer Chancen – darunter ein Lattentreffer von Serrano – fiel in der zweiten Halbzeit kein Tor. GC stand in der eigenen Abwehrreihe weiterhin kompakt und vermied kostspielige Fehler.

Es ist eine bittere Niederlage für die Servettiennes, die nun nach Basel reisen müssen und dort ein gutes Ergebnis brauchen, um sich die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Sie können die reguläre Saison immer noch auf einem der Plätze eins bis drei beenden. Eines ist sicher: Am kommenden Sonntag müssen sie sich von einer ganz anderen Seite zeigen.

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