SERVETTE FCCF – FC ZÜRICH 1:2 (1:0): DEN SERVETTIENNES GELANG ES NICHT, DAS SPIEL ZU ENTSCHEIDEN!

SERVETTE FCCF – FC ZÜRICH 1:2 (1:0): DEN SERVETTIENNES GELANG ES NICHT, DAS SPIEL ZU ENTSCHEIDEN!

Der Servette FCCF unterlag am Sonntagnachmittag im Stade des Trois-Chêne mit 1:2 gegen Zürich. Das ist ein sehr frustrierendes Ergebnis, da die Servettiennes das Spiel bereits in der ersten Halbzeit hätten entscheiden können.

Fußball ist eine Sportart, bei der sich der Spielverlauf und das Ergebnis extrem schnell ändern können. Dieses Spitzenspiel zwischen Servette FCCF und dem FC Zürich bildete da keine Ausnahme. Diesmal ging es zu Lasten der Servettiennes. Vor mehr als 1.800 Zuschauern dominierten die Spielerinnen von José Barcala die erste Halbzeit völlig. Das erste Tor, logischerweise erzielt von Imène El Ghazouani, überraschte niemanden (8. Minute). Die Servettiennes hätten die Führung verdoppeln, verdreifachen oder sogar vervierfachen können, wären Imane Saoud (14. und 15. Minute) und Cassandra Korhonen (37. Minute) präziser gewesen. Genf spielte gut, kontrollierte den Ball, und die überwiegende Mehrheit der Anwesenden im Stadion konnte sich kein anderes Szenario als einen Sieg der Heimmannschaft vorstellen.

Die Einzigen, die das nicht glaubten, waren die Zürcher. Sie kamen in der zweiten Halbzeit mit mehr Elan zurück und begannen, sehr hoch gegen die Servettiennes zu pressen, die nicht mehr richtig aus ihrer Verteidigungszone herauskamen. Die Deutschschweizerinnen drangen immer näher an das Tor von Tinja-Riika Korpela heran. Dann versetzte der FC Zürich den Genfern einen schweren Schlag nach dem anderen. Eads (65.) und anschließend Kovacevic (68.) machten Genf, das hilflos und unorganisiert wirkte, endgültig fertig.

Der SFCCF raffte sich daraufhin wieder auf, José Barcala nahm mehrere Wechsel vor, um seiner Mannschaft neuen Schwung zu verleihen. Die Servettiennes drängten nach vorne und erspielten sich zahlreiche Chancen. Imène El Ghazouani versuchte zweimal ihr Glück aus der Distanz, doch der Ball ging am Tor vorbei. Daïna Bourma hatte die Chance zum Ausgleich, doch ihr Schuss wurde auf der Torlinie von einer Zürcher Verteidigerin abgewehrt. Man muss den Schweizerinnen zugutehalten, dass sie den Schuss perfekt zu verwerten wussten, um die Führung zu übernehmen, und dass sie in ihrer 20-Meter-Zone sehr kompakt und geschlossen standen. Über das gesamte Spiel hinweg haben die Gäste den Sieg nicht erzwungen, doch die Servettiennes können sich selbst die Schuld dafür geben, dass sie das Spiel in der ersten Halbzeit nicht für sich entschieden haben. Die „Grenat“ fallen mit 15 Punkten auf den dritten Platz zurück und müssen zusehen, wie St. Gallen und Zürich sie mit jeweils 16 Punkten überholen. Das nächste Spiel des SFCCF findet am kommenden Samstag ab 16 Uhr in Luzern im Rahmen des Achtelfinals des Schweizer Cups statt.

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