Servette FCCF musste im Rückspiel der Champions-League-Playoffs im Stade de Genève eine schwere Niederlage hinnehmen.
Die Genfer glaubten an diese Sensation und hofften, allen Widrigkeiten zum Trotz die Faszination des Fußballs im größten europäischen Wettbewerb erleben zu können. Sowohl die Spielerinnen als auch die mehr als 6.000 im Stade de Genève anwesenden Fans waren mit der Hoffnung gekommen, die Servettiennes bei einer Sensation zu erleben. Leider sollte diese Hoffnung nicht lange anhalten. Der AS Roma dämpfte die Stimmung schnell: Bereits nach 14 Spielminuten führten die Gäste mit 2:0. Haavi und Dragoni nutzten die Lücken in der Abwehr aus und trafen ins Netz.
Die Spielerinnen von José Barcala gaben jedoch nicht auf und hielten den Römerinnen stand. Auch wenn das Endergebnis hart erscheinen mag, war der Abstand im Spiel viel geringer, als es die Anzeigetafel vermuten ließ. Dies spiegelte sich auch im Anschlusstreffer in der 23. Minute wider! Nach einer perfekten Vorlage von Laura Tufo ließ Imane Saoud die italienische Abwehr hinter sich und gewann ihr Duell gegen die Torhüterin. Die marokkanische Nationalspielerin blieb eiskalt und gab ihren Teamkolleginnen einen Hoffnungsschimmer.
Dieser Hoffnungsschimmer währte etwa zwanzig Minuten, bevor die Genfer kurz vor der Pause regelrecht gekreuzigt wurden. Sie kassierten kurz hintereinander zwei weitere Gegentore. Giugliano (42.) und anschließend Kumagai (46.) verschafften dem AS Roma etwas Luft. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand es 4:1. Voller Tatendrang kehrten die Servettiennes mit besseren Vorsätzen auf den Platz zurück, doch ihre Hoffnungen wurden von Dragoni zunichte gemacht, der sein zweites Tor des Abends erzielte und damit die Hoffnungen der Grenat endgültig begrub.
Auch wenn Joana Marchão in der 59. Minute dank eines großartigen Freistoßes den Rückstand verkürzte, war die Entscheidung bereits gefallen. Die Transalpinen erzielten zwei weitere Tore und sicherten sich damit den Sieg (Giacinti in der 62. und 90. Minute). Die AS Roma wird in der Champions League spielen, nicht der Servette FCCF. Es ist das tragische Ende dieser Play-off-Spiele, doch die Servettiennes gehen gestärkt aus dieser Begegnung hervor. Sie wissen nun, was ihnen fehlt, um dieses Niveau zu erreichen. Jetzt ist es das Ziel, im nächsten Jahr erneut ihr Glück zu versuchen. Doch bevor wir an das nächste Jahr denken, müssen wir uns zunächst auf das nächste Spiel der Servettiennes konzentrieren, die diesen Sonntag um 13:30 Uhr im Trois-Chêne ihren Rivalen FC Zürich empfangen!
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