Ein frustrierendes Spiel zum Auftakt der Playoffs! Der Servette FCCF konnte sich am Samstag im Hinspiel des Viertelfinals der Playoffs der AXA Women’s Super League keinen Sieg sichern. Auf dem Platz von GC Frauenfussball mussten sich die Genferinnen nach einer Partie, die sie weitgehend dominierten, mit einem Unentschieden (1:1) begnügen.
Im Letzigrund übernahmen die Servettiennes von den ersten Minuten an die Kontrolle über das Spiel, drückten ihr Tempo durch und übten Druck aus. So war es nur logisch, dass sie in der 25. Minute durch Cassandra Korhonen, die im Strafraum gut angespielt wurde, den Führungstreffer erzielten. Ein verdientes Tor, das den engagierten Start in die Partie belohnte. Doch nach diesem ersten Tor wurden klare Torchancen selten. Die „Grenats“ hatten Mühe, die gut organisierte Zürcher Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Trotz ihrer Ballhoheit fehlte es den Spielerinnen von José Barcala im letzten Drittel an Durchschlagskraft.
Und was passieren musste, passierte. Bei einem seiner seltenen Angriffe gelang GC zehn Minuten vor Schluss der Ausgleich. Ein vermeidbares Tor, das die mangelnde Offensivkraft des SFCCF bestrafte. Die Servettiennes versuchten in der Schlussphase noch, den Siegtreffer zu erzwingen, blieben jedoch erfolglos. Sie müssen nun zu Hause den Unterschied machen, um sich ihren Platz im Halbfinale zu sichern.
Das Rückspiel findet am kommenden Samstag im Stade des Trois-Chêne (17 Uhr) statt. Ein entscheidendes Spiel, um den Weg in die Playoffs fortzusetzen.
Berichte nach dem Spiel, präsentiert von One FM.
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