Der Servette FCCF hat alles getan, um sich in Luzern einen wichtigen Sieg zu sichern. Dank dieser drei neuen Punkte übernehmen die Genferinnen nun die Tabellenführung, nachdem Zürich in St. Gallen eine Niederlage hinnehmen musste. Das reicht aus, um ihnen kurz vor dem Rückspiel der Play-offs der Frauen-Champions-League am Donnerstag maximales Selbstvertrauen zu geben.
Die Spielerinnen von José Barcala wussten, was auf dem Spiel stand, bevor sie an diesem Samstagabend in Luzern den Platz betraten. Zuvor hatte Zürich in St. Gallen mit 0:2 verloren. Ein Sieg hätte den Servettiennes die Chance gegeben, zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung zu übernehmen. Zudem hätten sie damit ihre Siegesserie ausbauen können, nachdem sie bereits vier Spiele in Folge gewonnen hatten. Und schliesslich hätte ihnen ein Sieg zusätzliches Selbstvertrauen für das Rückspiel gegeben, das für die Qualifikation zur Champions League entscheidend ist.
Der Servette FCCF startete daher fulminant in diese Partie und ließ den Gegnerinnen kaum Ballbesitz. Diese Dominanz wurde durch das Führungstor von Paula Serrano per Kopfball nach einer Ecke (15.) untermauert. Die Genferinnen hätten den Vorsprung dabei sogar noch ausbauen können, doch im entscheidenden Moment fehlte es ihnen an Präzision. Die zweite Halbzeit begann sehr schnell, und obwohl sie im Rückstand lagen, gelang es den Luzernerinnen so gut wie nie, die „Grenats“ in Bedrängnis zu bringen. Die Spielerinnen von José Barcala bauten die Führung in der 66. Minute dank eines schönen Treffers von Imane Saoud, ihrem ersten Saisontreffer, sogar noch aus. Den Rest der Partie brachten sie souverän über die Zeit, und obwohl sie mit einem größeren Vorsprung hätten gewinnen können, zählt vor allem eines: Servette FCCF steht wieder an der Spitze der Tabelle der Axa Women’s Super League.
Das nächste Spiel der Servettiennes findet diesen Donnerstag ab 19 Uhr im Stade de Genève statt. Dort empfangen sie den AS Roma zum Rückspiel der Champions-League-Qualifikation. Nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel müssen die Genferinnen nun eine Glanzleistung vollbringen, um sich erneut für den prestigeträchtigen Wettbewerb zu qualifizieren. Sie brauchen eine große und lautstarke Zuschauermenge, die sie zum Sieg anfeuert! Also: Alle am Donnerstag ins Stadion!
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