Nach einem hervorragenden Saisonstart treffen die Frauen von Servette am Sonntag um 14 Uhr auf den amtierenden Schweizer Meister.
Drei Spiele, drei Siege, 18 erzielte Tore und nur ein Gegentor. Das ist die Bilanz von Servette zu Beginn dieser Saison – eine Bilanz, die man als herausragend bezeichnen kann. Die Genfer waren bisher eine echte Dampfwalze und gewannen ihre Spiele mit vollständiger Kontrolle von Anfang bis Ende. Jetzt wartet eine neue Herausforderung auf sie, und zwar nicht irgendeine: der amtierende Meister!
Der Saisonstart von YB war weniger beeindruckend als der von SFCCF. In der Liga: zwei Spiele, zwei Unentschieden – gegen St. Gallen (1:1) und Zürich (0:0). Als amtierender Schweizer Meister starten die Bernerinnen in der Runde der letzten 32 in den Schweizer Cup. In der Zwischenzeit haben sie auch ihre europäische Reise begonnen, mit bislang gemischten Ergebnissen. In der ersten Qualifikationsrunde zur UWCL starteten die Gelb-Schwarzen mit einem 1:0-Sieg gegen Apollon Ladies, bevor sie im Finale gegen Fortuna Hjørring verloren. Diese Niederlage sicherte ihnen dennoch einen Platz in der zweiten Qualifikationsrunde des neuen europäischen Wettbewerbs, dem UEFA Women’s Europa Cup.
In diesem Duell der Giganten geht Servette aufgrund seiner Ergebnisse zu Beginn der Saison mit einem psychologischen Vorteil ins Spiel. YB muss jedoch auf zwei seiner ehemaligen Stars verzichten – Imaan Beney und Naomi Luyet, die beide im Sommer den Verein verlassen haben – sowie auf die Torschützenkönigin der letzten Saison, Stéphanie Waeber, die sich kürzlich im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hat. Alle bei Servette FCCF wünschen ihr eine schnelle Genesung.
Trotz dieser „Vorteile“ für Servette ist YB hungrig auf Siege und wird darauf brennen, endlich mit einer starken Leistung in die Saison zu starten!
Also, merken Sie sich den Termin vor: Sonntag, 14. September, um 14 Uhr im Spitalacker in Bern – der erste Frauenfussballspieltag auf Berner Boden!
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